Häufig gestellte Fragen
Sie haben noch Fragen? Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um unsere Leistungen und den Praxisablauf. Für weitere Anliegen sind wir gerne persönlich für Sie da.
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CT-gezielte Infiltrationen sind minimalinvasive Behandlungen zur gezielten Schmerztherapie der Wirbelsäule und des Iliosakralgelenks. Mithilfe der Computertomographie wird eine feine Nadel millimetergenau an die zu behandelnde Struktur geführt, um entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente präzise zu applizieren. Die Behandlung erfolgt ambulant und zeichnet sich durch ihre hohe Genauigkeit und Schonung des umliegenden Gewebes aus.
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Eine CT-gezielte Infiltration kann bei akuten oder chronischen Schmerzen sinnvoll sein, wenn die Beschwerden auf eine klar identifizierbare schmerzverursachende Struktur zurückzuführen sind. Voraussetzung ist eine sorgfältige klinische Beurteilung sowie die Auswertung vorhandener MRT- oder CT-Untersuchungen.
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Nein, zurzeit werden keine Infiltrationen der Halswirbelsäule (HWS) angeboten.
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Nach einer kurzen CT-Planungsaufnahme wird die Haut steril vorbereitet. Unter kontinuierlicher CT-Kontrolle wird eine feine Nadel exakt an die betroffene Nervenwurzel, die Facettengelenke oder das Iliosakralgelenk geführt. Anschließend wird das Medikament gezielt injiziert.
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Die meisten Patientinnen und Patienten empfinden lediglich den Einstich als leicht unangenehm. Während der Medikamentengabe kann es kurzfristig zu einem Druckgefühl oder einer vorübergehenden Ausstrahlung der bekannten Schmerzen kommen. Dies ist in der Regel harmlos und klingt rasch wieder ab.
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Für Ihren Aufenthalt sollten Sie insgesamt etwa 30 bis 45 Minuten einplanen. Die eigentliche Infiltration dauert meist weniger als zehn Minuten. Nach der Behandlung bleiben Sie noch kurze Zeit zur Beobachtung in der Ordination.
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Bei manchen Patientinnen und Patienten tritt bereits innerhalb weniger Stunden eine Besserung ein. Häufig entwickelt sich die volle Wirkung jedoch erst innerhalb von einigen Tagen, nachdem die Entzündung zurückgegangen ist.
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Die Dauer der Schmerzlinderung ist individuell unterschiedlich und hängt von der zugrunde liegenden Ursache ab.
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Je nach Krankheitsbild kann bereits eine Behandlung ausreichend sein. In manchen Fällen werden drei bis fünf Infiltrationen im Abstand von einigen Wochen empfohlen, um den Behandlungserfolg zu optimieren.
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Blutverdünnende Medikamente müssen gegebenenfalls vor der Behandlung pausiert werden. Bitte informieren Sie uns bereits bei der Terminvereinbarung über alle Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen. Wir besprechen gemeinsam das weitere Vorgehen.
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Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir, am Behandlungstag nicht selbst Auto zu fahren oder alleine öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Organisieren Sie bitte eine Begleitperson, lassen Sie sich fahren oder nutzen Sie ein Taxi.
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Leichte Alltagsaktivitäten sind häufig bereits am folgenden Tag wieder möglich. Körperlich anstrengende Tätigkeiten oder sportliche Belastungen sollten für zumindest 24-48 Stunden vermieden werden.
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Für Ihren Termin bitten wir Sie, folgende Unterlagen mitzubringen:
Eine ärztliche Überweisung mit Angabe der gewünschten CT-gezielten Infiltration bzw. der zu behandelnden Region (z. B. Nervenwurzel, Facettengelenk oder Iliosakralgelenk).
Aktuelle MRT- oder CT-Bilder sowie relevante Vorbefunde (falls vorhanden).
Ein aktuelles Gerinnungslabor, das nicht älter als 14 Tage ist.
Ihren Allergiepass, sofern Allergien bekannt sind.
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Als Wahlarztordination erhalten Sie nach der Behandlung eine Honorarnote. Je nach Krankenversicherung kann ein Teil der Kosten rückerstattet werden.
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In bestimmten Situationen sollte eine CT-gezielte Infiltration nicht durchgeführt oder verschoben werden, beispielsweise bei einer akuten Infektion, bestimmten Gerinnungsstörungen oder einer bekannten Allergie gegen verwendete Medikamente. Ob eine Behandlung möglich ist, wird im Rahmen des Aufklärungsgesprächs individuell beurteilt.